Historisches Museum Frankfurt

Lernerfahrungen

  • Partizipative Zusammenarbeit, Sammlung von Geschichten und Kuratieren mit aktivistischen und postmigrantischen Initiativen (z. B. Stadtlabor „Kein Leben von der Stange. Geschichten zu Arbeit, Migration und Familie“; Stadtlabor „Ich sehe was, was du nicht siehst. Rassismus, Widerstand und Empowerment“, Vereinsvitrinen Rainbow Refugees e. V.)
  • Organisation von Veranstaltungen mit und für diasporische und transkulturelle Initiativen und Vereine (z. B. Intersektionaler Generationendialog, Bridges e. V. Konzertreihe und Führungen; Veranstaltungsprogramm Rassismus; Tagung Was ismus? Reflexionen und Widerstand)
  • Organisation und Begleitung von Sensibilisierungsworkshops für Kolleg*innen analog und online.
  • Kuratorische Beratung von Kolleg*innen und ihren Ausstellungsprojekten
  • Auswahl und Einbindung von qualifizierten BIPoC (Assistenzen/Praktika) in Ausstellungsprozesse.

 

Worin sind wir besonders gut geworden?

Eine Stärke ist der Gebrauch von diskriminierungssensibler Sprache. In den verschiedenen Abteilungen und Arbeitsgruppen (z. B. AG Social Media, AG Diversität) ist die Sensibilität und Kompetenz dazu sehr gestiegen. Dies zeigt sich u. a. in der Ansprache von verschiedenen Zielgruppen z. B. auf der Website und in Ausschreibungen für Werkverträge. Eine weitere Stärke ist die partizipative Zusammenarbeit mit Initiativen, Aktivist*innen und Künstler*innen aus der Stadtgesellschaft in Ausstellungsprojekten.

Als gelungene Strategie sehen wir die Verknüpfung von diversitätsorientierter Out- und Inreach-Arbeit. Dabei spielen wir diskriminierungskritische und partizipative Outreachprozesse zurück in das Museum, das sich intern auch damit auseinandersetzte, z. B. Stadtlabor zu Rassismus (Outreach) und Workshops zu Anti-rassistischem Kuratieren (Inreach).

Kontakt

Puneh Henning (Agentin für Diversität), puneh.henning@stadt-frankfurt.de

Ismahan Wayah (Agentin für Diversität), ismahan.wayah@stadt-frankfurt.de