Focke-Museum, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Lernerfahrungen

Systematische Erweiterung der Museumssammlungen in Hinblick auf die Dokumentation migrationsgeschichtlicher Zusammenhänge. Dies umfasst neben der Akquise neuer Objekte auch die Erfassung ihrer jeweiligen Kontexte (u. a. durch Interviews).

Entwicklung von Ausstellungen mit multiperspektivischen Zugängen, in denen sich eine von Diversität geprägte Stadtgesellschaft wiederfinden kann. Zudem Konzeption von neuen Formaten der Darstellung und Vermittlung von Migrationsgeschichte auch im digitalen Raum.

Entwicklung und Realisierung eines facettenreichen Veranstaltungsprogramms, dessen Wirkungskreis weit über das Stammpublikum hinausreicht und wesentlich zur Vernetzung innerhalb der diversen Stadtgesellschaft beiträgt.

Worin sind wir besonders gut geworden?

Im Aufbau und in der nachhaltigen Pflege von relevanten Netzwerken und in der Initiierung neuer Kooperationen mit migrantischen Communitys und Organisationen in der Stadt haben wir uns in den letzten Jahren besonders gut positionieren können. Zudem wurden Strategien entwickelt, um die Öffnungsprozesse zu verstetigen, wie zum Beispiel wiederkehrende Veranstaltungen.

Die Sammlung wurde mit vielen Objekten zur Bremer Migrationsgeschichte erweitert. Dies ermöglicht uns, Ausstellungsprojekte zu konzipieren, in denen sich Menschen mit Migrationsgeschichte wiederfinden können.

Kontakt

Bora Akşen (Kurator), aksen@focke-museum.de