Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Lernerfahrungen

Um den Prozess der Diversitätssteigerung innerhalb des Deutschen Hygiene-Museums Dresden erfolgreich zu gestalten, haben wir erkannt, dass wir unsere althergebrachte Arbeitsweise ändern und neue Strukturen entwickeln müssen.

In einem ersten Schritt haben wir eine Nicht-Besucher*innen-Studie durchgeführt – und über Recherchen, Interviews und Workshops mit Vertreter*innen migrantischer Communitys die Besuchsbarierren für die Communitys ergründet. Zugleich haben wir mit ihnen Vorschläge und Lösungen entwickelt.

So wurde u. a. die Idee der Errichtung eines Community Beirats geboren. Im Juni fand die erste Community Werkstatt am Museum statt. Die Community Werkstatt ist ein Arbeitsinstrument auf Abteilungsebene, bei dem zweimal jährlich Vertreter*innen der Communitys und der verschiedenen Abteilungen des Deutschen Hygiene-Museums in einem eintägigen Workshop zusammenkommen.

Worin sind wir besonders gut geworden?

Analog zu den langjährigen Erfahrungen der Museumsarbeit im Bereich der Inklusion haben wir dank der Community Werkstatt die Teilhabe eines diversen Publikums über die Zusammenarbeit mit migrantischen Communitys weiter steigern können. Wir haben zum einen aktive Kommunikationskanäle in die Communitys aufgebaut – und unsere Angebote werden besser wahrgenommen. Zum anderen diskutieren und konzipieren wir auf direktem Weg ganz konkrete Zusammenarbeitsmöglichkeiten und Vorschläge. So werden die Bedürfnisse und Perspektiven der Communitys in die Museumsarbeit aufgenommen und von Anfang an in die Planung und Durchführung einbezogen.

Kontakt

Moutaz Zafer (Agent für Diversität), moutaz.zafer@dhmd.de

Cornelia Reichel (Agentin für Diversität), cornelia.reichel@dhmd.de